“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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Donnerstag, 30. Oktober 2008

::: Jack O. Laterne :::

Aloha Mateys,
nun laufen meine Vorbereitungen für Halloween auf Hochtouren,
und ich kann mir jetzt schon denken, wie gesagt wird:
"Wie kann man nur so einen Kürbis-Krempel feiern?"
Hmmm, ja, habe ich früher auch gedacht,
doch da ich jede Gunst der Stunde am Schopfe packe
um mich zu gewanden habe ich immer mehr den Spaß an Halloween gefunden,
ohne dem Kaufkonsum in diversen Kaufhäusern zu verfallen,
oder gleich neben einem Kürbis morgens aufzuwachen..
und doch dekoriere ich die Fenster gern,
und gebe "Trick oder Treat" rufenden Kindern gerne Süßigkeiten,
damit ich nichts Saures bekomme. * lol

[ Thx @ Eva 4 Witch ]

Ich war schon auf rauschenden Kostümfesten und Nachtwanderungen, 
doch dieses Jahr sollte ein Burgfest die Nacht der Nächte krönen. 
Gute Freunde, deren Leidenschaft zum Mittelalter und Gewandungen wir teilen, 
sagten mir gerade eben ab und nun weiß ich nicht, 
ob damit auch für mich das Fest in`s Wasser fällt, 
da wir eigentlich zusammenfahren wollten.. * hmmm hmmm

Ich war mein Kostüm gerade noch am aufhübschen,
so wie es sich für Hexen nicht gehört...
und im Moment ist mir die Lust auf alles vergangen.
Ich werde eine Nacht drüber schlafen, und dann sehen,
wie ich mich entscheide, oder ggf. alleine fahre..

Denkt sich an Deck
der J A C K


Wurzeln des Halloween liegen

2500 Jahre zurück in Europa

Die Ursprünge des Halloween-Brauchs liegen 
wahrscheinlich 2500 Jahre zurück in der Eisenzeit. 
Damals lebten die Kelten in weiten Teilen Mitteleuropas. 
Sie richteten ihre Kalender nach dem landwirtschaftlichen Zyklus der Vegetation aus.

Zudem feierten sie am Abend des elften Vollmonds eines Jahres ihren Jahreswechsel 
mit dem Fest des "Samhain". Das ist das gälische Wort für November.
Die Kelten glaubten, dass an diesem Abend die "Grenze zwischen den Welten" offen sei 
und die Toten auf die Erde zurück kamen, um ihre Verwandten zu besuchen. 
Mit Lichtern wiesen sie den Geistern der Verstorbenen den Weg.
Das "Samhain"-Fest überlebte die Kelten. Die Iren wandelten den Brauch ab. 
Sie hatten Angst vor den Toten und verkleideten sich mit grausigen Masken, 
um die Geister abzuschrecken. Im Mittelalter wurde die heidnische Tradition "christianisiert": 
Papst Gregor IV. setzte im Jahre 837 den 1. November als Allerheiligen an.
Jetzt konnten die Christen an "Samhain" ihre Toten ehren, ohne zu sündigen.
Später wurde aus dem englischen "All Hallowed Evening" (Abend vor Allerheiligen) 
die "Halloween-Nacht". Irische Auswanderer brachten das Fest im 19. Jahrhundert
in die USA und Kanada, wo es auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor wurde.
Eines der bekanntesten Symbole ist der ausgehöhlten Kürbis mit einem Licht darin - 
die sogenannte Jack-O'-Laterne. ( Warum auch kein anderer Name? *ggg )
Ihre Heimat ist Irland: Dort ranken sich Legenden um einen Trinker
und Betrüger namens "Jack O.", der mit einer List den Teufel fängt. 

Alle Erzählungen enden damit, dass "Jack O." den Teufel erst frei ließ, 
nachdem dieser versprochen hatte, niemals seine Seele zu nehmen. 
Nach seinem Tod bekam Jack O. als Gauner keinen Platz im Himmel.
Und auch der Teufel warf ihn aus der Hölle - und noch ein Stückchen Glut hinterher. 
"Jack O." steckte den Funken in eine ausgehöhlte Rübe, 
um damit die Finsternis zwischen Himmel und Hölle auszuleuchten.

Sonntag, 26. Oktober 2008

::: Freaky Spooky :::

Aloha Mateys, 
nun haltet mich nicht für verrückt, 
aber da ich die Stunde noch nicht "drin" habe, 
kam mir ein wenig Blödsinn in den Sinn, 
und so griff ich schon mal testweise in den Farbtopf, um zu schauen,
wie ich mich für kommenden Freitag zurecht machen könnte 
.. und nun interessiert es mich, ob ihr eine Lieblingsfarbe für mich auswählt! *g

Nach längerem Betrachten der Feuerwerkes auf meinem Kopfes,
tendiere ich schon zu einem Farb-Favoriten ... 
doch was gefällt euch am Besten zu meinem Halloween & Hexenkostüm?

Fragt von Deck
der J A C K




P.S.
Gar nicht so einfach
mal nicht Lachen zu dürfen
obwohl es einem danach zu mute ist. *ggg

::: Burg Satzvey :::

Aloha Mateys, 
bald ist es wieder soweit Halloween naht... 
und damit ich mich in Schale für eine gruselige Gespenster-Party schmeißen kann, 
 habe ich mir Weibesgewand zugelegt, um damit am Freitag 
durch alte Gemäuer spuken zu können.
Treten Sie ein in die Burg des Schreckens, 
vergessen Sie Ihren Mut nicht daheim, sonst sind Sie verloren: 
wenn der Tag sich neigt und langsam die ersten Mondstrahlen den fahlen Park erhellen, 
wagen sich die schaurigen Gestalten aus ihren Verliesen 
und Verstecken und der Horror kann beginnen.

Wieder gewähren die alten Burgtore Einlass.
Der Fährmann begrüßt stumm seine Gäste und der Brunnengeist 
versetzt sie zur Begrüßung in Schrecken. 

Der Abend ist nichts für schwache Nerven, 
denn Unmengen an Gruseleffekten im "Labyrinth des Schreckens" 
und den Höfen der Burg bereiten den Zuschauern ein atemberaubendes Erlebnis.

Die Klänge bekannter Mittelalterbands tragen zur brodelnden Stimmung bei, 
Magier und Feuerzauber werden Sie faszinieren: Wilde Sackpfeifenmusik 
"aus den 4 Winden" von und mit FABULA AETATIS

Der Alptraum aller Kleinkünstler, der Schrecken aller Ehemänner, 
die Creme de la Creme der nicht mehr ganz so unbekannten Spielleute... 

HEIDENLAERM...

präsentiert eine Feuershow, wie sie noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat! 
Mystische Magie, Feuertanz mit Stöcken, glühenden Bällen, Feuerspucker: 

KELVIN KALVUS. 

Danach beginnt die nicht enden wollende Gruselparty in den Bourbonensälen der Burg.

Und in diesem verhexten Kleidchen
werde ich feiern gehen ...

Trompetenärmel, geschnürter Mieder,
Walle-Walle-Gewand, aber ach ...

Wo ist nur mein Reisigbesen?
*noch suchen gehen muß


Man achte auf den Zwiebel-
oder auch sogenannten Lagen-Look
des Unterkleides! *g

Bootsmann Bendix schien
zumindest recht begeistert
... und ich freue mich schon sehr
auf den Tanz um Mitternacht!

Freut sich an Deck
der J A C K yyyy

::: Kelvin Kalvus :::

Aloha Mateys... 
nun ist es nicht mehr lange hin, 
und ich kann wieder auf die Burg Satzvey fahren, 
um dort Halloween zu feiern. Selbst ein neues Gewand 
habe ich mir zugelegt (Fotos s.o.) und ... "so habet Acht!" 
... im Fernsehen bei (SUPER TALENT) den Künstler Kelvin Kalvus gesehen, 
 den ich kommenden Freitag in Satzvey l i v e erleben werde.

Ich freue mich ohne Ende auf diese Begegnung 
und zeige euch nun einen kleinen Eindruck von 
seiner Fingerfertigkeit und Zauberei! Sehet selbst ....


K u g e l z a u b e r

Transparente Kugeln rollen, kreisen, gleiten, steigen, 

fliegen, fallen und schweben über den tanzenden Körper, 
ohne den Kontakt zur Haut zu verlieren, 
eine unio mystica in Körper und Geist, 
das Auge des Betrachters hypnotisierend, begeisternd, 
verwirrend. Spirituell und einzigartig, Balance und Bewegung 
im Gleichklang, das ist Kontaktjonglage. Feuertanz mit Stöcken, 
glühenden Bällen, Feuerspucken, Stocktanz: rasende Wirbel, 
 derwischartige Drehungen, abrupte Stops mit einem oder zwei 
 brennenden Stäben, Tanz in Trance, tausendfache Lichtpunkte 
- Geschwindigkeit ist keine Hexerei beim Stocktanz. 

www.kelvin-kalvus.de




Freut sich an Deck
der J A C K

Montag, 20. Oktober 2008

::: David Garrett :::

Aloha Mateys,
die meisten wissen sicher,
das ich auf mittelalterliche Musik stehe
und was ich dort am liebsten neben Trommeln und Schalmeien mag,
sind die Streichinstrumente, wie Cello oder Geige.

Einer meiner liebsten Virtuose ist David Garrett,
und nicht nur weil er teuflisch gut aussieht,
nein, sondern weil er mörderisch gut Geige spielen kann.


Unter anderem hat er das Musikstück "He`s a Pirate"
für -mich- geschrieben und gespielt und wer an den FdC denkt,
hört auch gleich sein Musikstück in den Ohren klingen.

Eva aus Hamburg hat ich darauf aufmerksam gemacht,
dass David Garrett dieser Tage den ECHO verliehen bekommen hat
und suchte gleich den passenden Artikel heraus.
Von daher genießt folgenden Filmausschnitt
und habt Freude an Bild und Ton! Thx @ Eva :-)

Freut sich an Deck
der J A C K



Echo der Stars 2008
David Garrett
Klaus Badelt / Hans Zimmer
He's a Pirate aus Fluch der Karibik


Klassik ohne Grenzen
Ennio Morricone trifft auf Vittorio Monti, Paganini auf Bernstein, 
und zwischendurch darf es sogar "Nothing Else Matters" sein, 
der größte Hit der Hardrocker von Metallica - keine Frage: 
Es ist eine ausgesprochene verwegene Mischung, 
die der Violinist David Garrett auf seiner CD "Virtuoso" vorlegt. 

Man könnte auch sagen, sie ist genauso außergewöhnlich 
wie die Biografie des Künstlers - voller überraschender Richtungsänderungen 
und damit nie wirklich vorhersehbar.

Geboren wurde David Garrett 1980 in Aachen als Sohn 
eines deutschen Juristen und einer US-amerikanischen Tänzerin. 
Mit vier bekam er bereits seine erste Violine geschenkt, 
mit zehn hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt mit den 
Hamburger Philharmonikern, mit elf gab er bei Justus Frantz 
in "Achtung - Klassik" sein Fernsehdebüt im ZDF 
und mit zwölf stand er mit Yehudi Menuhin auf der Bühne. 
Zwei Jahre später hatte er bereits einen Exklusiv-Vertrag bei einer Plattenfirma.

Student und Model in New York
Menuhin pries sein Spiel als "einfach wunderbar", Isaac Stern erklärte: 
"Er ist einer der talentiertesten 14-Jährigen, die ich je gehört habe." 
Natürlich haftete ihm alsbald das Etikett "Wunderkind" an, etwas, 
was er heute kritisch sieht: "Ich habe von klein auf knochenhart dafür gearbeitet", 
sagte er dem "Rheinischen Merkur" in einem Interview 
und berichtete von einer nicht einfachen Kindheit ohne soziale Kontakte.

Nach dem Abitur zog er die Notbremse, zumal er das Gefühl hatte, 
noch kein ausgebildeter Musiker zu sein. David Garrett siedelte nach New York 
über und studierte dort als Meisterschüler von Itzhak Perlman 
an der renommierten Juilliard School. Danach war er erst einmal pleite 
und finanzierte sein Leben unter anderem als Barkeeper, 
Putzmann, Klamottenverkäufer - und Model. 

Dass er nicht nur als einer der begabtesten, 
sondern auch als einer der attraktivsten Geiger dieser Tage gilt, 
stört ihn nicht besonders: 
"Da kann ich nichts für. Man kann ja trotzdem gut spielen", 
sagte er der "Berliner Morgenpost".


Schnellster Geiger der Welt
Mit "Virtuoso" hat er sich eindrucksvoll in der Musikszene zurückgemeldet: 
Die Platte, von der ihm nach eigenem Bekunden "99einhalb von 100" 
Leuten abgeraten haben, hat sich zum internationalen Bestseller entwickelt. 

Seit der Veröffentlichung hat der nach wie vor in New York lebende Musiker
auch live immer wieder unter Beweis gestellt, dass er auf seiner fast 300 Jahren 
alten Stradivari das klassische Repertoire ebenso perfekt beherrscht wie Ausflüge 
in das populäre Fach. Weltrekordler ist er obendrein auch noch: 

Im Mai spielte er in einer britischen TV-Show den "Hummelflug" 
fehlerfrei in nur 66 Sekunden. 13 Noten pro Sekunde - 
so schnell war seit Beginn des Zeitstoppens vor David Garrett noch niemand.

http://www.david-garrett.com/


::: Zauberer Bruder :::

Aloha Mateys, bald schon ist die Halloween-Nacht 
und ich habe beschlossen, auf einer Burg diese Nacht zu verbringen. 
Durch den Flm KRABAT bin ich so richtig in mittelalterlicher Stimmung, 
lausche altvertrauten Klängen und summe die Musik mit, deren Rhytmus
mein Herzschlag trommelt.

Über KRABAT`s Filmmusik bin ich auf ASP gestossen, 
eine schöne-schaurig Band die Musik nach nicht herkömmlichen Geschmack vertont. 
Doch als ich Zauberer Bruder hörte und das phänomenale Video dazu fand, 
mußte ich die Herren heute hier einfach mal vorstellen. :-)



Denn sie verzaubern mir im Moment
die Abende bis ich Halloween erreiche!

Boo hoo
Spookey
J A C K


*:-.,_,.-:*'``'*:-.,_,.-:*'``'*:-.,_,.-:*'``'*:-.,_



Zauberer Bruder
*:-.,_,.-:*'``'*:-.,_,.-:*'``'*:-.,_,.-:*'``'*:-.,_

Gehorche der Stimme des Meisters,
Gehorche ihr
Gehorche der Stimme des Meisters,
Gehorche ihr

Ich bin des Meisters Ruf gefolgt
Die Stimme zog mich magisch an
Das heisre rufen in der Nacht
Der Traum schlug mich in seinen Bann

Endlich öffne ich mit klammer
schweissbenetzter Hand die Tür
zur geheimen schwarzen Kammer
und der Meister spricht zu mir

Er fragt mich, was soll ich dich lehren?
Müllern und das Andre auch!
Er streckt mir seine Linke hin
Ich schlage ein so ist es Brauch

Und mir sprießen Rabenfedern
und so flieg ich unerkannt
über Grenzen in das Leben
Wie der Wind schnell übers Land

Und ich breche alle Regeln
um heut Nacht bei dir zu sein
Fühl mein Rabenherz, es schlägt so
schnell und nur für dich allein

Schenk dir eine Rabenfeder
unsre Liebe unter Pfand
denk an mich ich komme wieder
denk an mich hältst du sie in der Hand

Gehorche der Stimme des Meisters,
Gehorche ihr
Gehorche der Stimme des Meisters,
Gehorche ihr


Er spricht:"Ja nun gehörst du mir
mit Haut und Haaren bist du mein."
Ich wollte fliehen voller Furcht
sein Blick fährt mir durch Mark und Bein

Mit einem Auge nun erfasst er
dich du willst vor Angst vergehn
das andre unter einem Pflaster
schwarz und kann doch alles sehn

Ich komme mir so schrecklich nackt vor
Zauberspruch um Zauberspruch
liest er uns vor aus dem Kuraktor
weisse Schrift im schwarzen Buch

Und mir sprießen Rabenfedern
und so flieg ich unerkannt
über Grenzen in das Leben
Wie der Wind schnell übers Land

Und ich breche alle Regeln
um heut Nacht bei dir zu sein
Fühl mein Rabenherz, es schlägt so
schnell und nur für dich allein

Schenk dir eine Rabenfeder
unsre Liebe unter Pfand
denk an mich ich komme wieder
denk an mich hältst du sie in der Hand

Wo bist du nur hingeflogen?
Überall sucht dich sein Blick
Hab den Kreis um uns gezogen
doch es zieht mich schon zurück

Hör die Stimme deines Meisters
Gehorche denn er kriegt dich doch
Er wird dich finden und du weisst es
nur mein herz ruft lauter noch nach dir

Und mir sprießen Rabenfedern
und so flieg ich unerkannt
über Grenzen in das Leben
Wie der Wind schnell übers Land

Und ich breche alle Regeln
um heut Nacht bei dir zu sein
Fühl mein Rabenherz, es schlägt so
schnell und nur für dich allein


Schenk dir eine Rabenfeder
unsre Liebe unter Pfand
denk an mich ich komme wieder
denk an mich hältst du sie in der Hand

Denk an mich, ich komme wieder
Denk an mich, hältst du sie in der Hand
Denk an mich, ich komme wieder

Denk an mich, hältst du sie in der Hand
Denk an mich, hältst du sie in der Hand


Samstag, 18. Oktober 2008

::: Polarkreis 18 :::

Aloha Mateys, 
heute ein paar Lyrikzeilen zum Polarkreis, 
den ich gerade durchquere und im Moment nichts weiter bei zu steuern habe. 

Habe endlich den Film ::: KRABAT ::: gesehen, 
indem dieses Lied die Titelmusik spielt. Bin hingerissen von alle dem
und genieße den Zustand des Nachschwelgens! 

Schönen Sonntag wünscht von Deck, 
der J A C K



::: A L L E I N :::

is living on a universe
a heart awakes
inside of who must know one else
just a heart away
the time will come to be blessed
a heart away
to celebrate his loneliness
wir sind allein
allein allein
allein allein
allein allein
allein allein


we look into faces
wait for a sign
wir sind allein
allein allein
allein allein
a prisoner behind the walls
a heart awakes
once to lead us ???
universe
just a heart away
the time has come for us to laugh
a heart awakes
to celebrate our loneliness
wir sind allein
allein allein
allein allein



We look into faces
wait for a sign
wir sind allein
allein allein
allein allein
allein allein
sind wir allein
allein allein
wir sind allein
allein allein




Mittwoch, 15. Oktober 2008

::: Christoph Rensing :::

Aloha Mateys, schon früh zog es mich auf hohe See 
und um so berührter war ich heute, als ich ein Foto geschickt bekam, 
von meiner alten Mannschaft aus ganz alter Zeit.

An manche Namen konnte ich mich erinnern, manche Gesichter 
waren für mich unvergessen, und so dankte ich dem Adressaten für
die schöne Reise in die Vergangenheit. So kann es gehen * lächel 

Mal sehen, was sich daraus noch entwickelt,
ich halte Ohren und Augen offen. In diesem Sinne!

Winkt von Deck
der J A C K

~ 1977 ~

Dienstag, 14. Oktober 2008

::: Jack Jack Attack :::

Aloha Mateys, 
das Baby der Incredibles beschert seinem Babysitter 
ein paar unvergessene Momente. Feuerkraft und Laserstrahlen inklusive. 
Und wie heißt das Baby???


Jack Jack! *g

So und nun bin ich mir sicher, ob ihr die Jack Attacke
auf französisch genauso amüsant findet, wie ich! Enjoy! J A C K


::: Jules Supervielle :::

Aloha Mateys und wieder ein französischer Zeitgenosse, 
der unglaubliche Poesie schrieb über das Meer, die Schiffe ...
und lest und genießt bitte selbst und höret den Klang seiner Worte nachhallen!

Genießt an Deck
der J A C K



Jules Supervielle

geboren am 16. Januar 1884 in Montevideo, Uruguay
gestorben am 17. Mai 1960 in Paris, Frankreich

Lyriker, Dramatik und Erzähler von baskischer Abstammung.
Er schrieb zwar in französischer Sprache, jedoch in spanischer Tradition.



Supervielle thematisierte die Liebe eines einsamen, 
aber durchaus nicht menschenscheuen Mannes zu den weiten Räume
seiner südamerikanischen Kindheit und seine Sehnsucht 
nach einer kosmischen Verbrüderung der Menschheit.
Seine Gedichte sind gefühlvoll, zuweilen humorvoll
und manchmal höchst anspruchsvoll.


Schiffbruch

Ein Tisch, der ganz nah, eine Lampe weit fort,
Die mit bösem Gesicht sich nicht mehr verbinden,
Und ein öder Strand bis zum Horizont.
Im Meer hebt ein Mann seinen Arm, schreit: »Zu Hilfe!«
Und's Echo entgegnet: »Wie meinen sie das?«


Naufrage

Une table tout près, une lampe très loin
Qui dans l'air irrité ne peuvent se rejoindre,
Et jusqu'à l'horizon une plage déserte.
Une homme à la mer lève un bras, crie: «Au secours!»
Et l'écho lui répond: «Qu'entendez-vous par là?»

Das heimliche Meer

Wenn es keiner beachtet
Ist das Meer nicht das Meer,
Es ist, wie wir sind,
Wenn uns keiner betrachtet.
Es hat andere Fische,
Wogt anders dahin.
Es ist Meer für das Meer
Und für die, die es träumen,
Wie ich hier jetzt bin

La mer secrète

Quand nul ne la regarde,
La mer n'est plus la mer,
Elle est ce que nous sommes
Lorsque nul ne nous voit.
Elle a d'autres poissons,
D'autres vagues aussi.
C'est la mer pour la mer
Et pour ceux qui en rêvent,
Comme je fais ici.

Sonntag, 12. Oktober 2008

::: Charles-Pierre Baudelaire :::

Aloha Mateys, nach dem ich heute 
eine unheimliche Begegnung mit einem Schwan hatte,
ist es mir eine Freude, mich nun einem anderen weißen gefiederten Freund 
zu zu wenden und ein paar lyrische Zeilen über meinen Freund Albatros vorzustellen. 
Winkt an Deck, der J A C K



Der Albatros

Die Schiffsmannschaft fängt, um sich zu zerstreuen,
Den Albatros manchmal, den riesigen Vogel,
Der lässig und träge die Schiffe begleitet,
Die über den Abgründen rollen und wogen.

Doch kaum dass sie ihn auf den Planken umringen:
Der König der Lüfte tappst tolpatschig, plump,
Erbärmlich erscheinen die riesigen Schwingen
Und baumeln wie Ruder vom mächtigen Rumpf.

Wie stelzt der Geflügelte linkisch und steif!
Wie wirkt der einst Schöne so hässlich und schwach!
Den Schnabel neckt einer mit tönerner Pfeife,
Ein anderer äfft durch Gehumpel ihn nach.

Den Dichter vergleich ich dem König der Höhen.
Er spottet der Pfeile, kein Sturm ihn bezwang,
Doch kommt er zu denen, die ihn verschmähen,
Behindern die mächtigen Schwingen den Gang.


L’ Albatros
Souvent, pour s'amuser, les hommes d'equipage
Prennent des albatros, vastes oiseaux des mers,
Qui suivent, indolents compagnons de voyage,
Le navire glissant sur les gouffres amers.

À peine les ont-ils déposés sur les planches,
Que ces rois de l'azur, maladroits et honteux,
Laissent piteusement leurs grandes ailes blanches
Comme des avirons traîner à côté d'eux.

Ce voyageur ailé, comme il est gauche et veule!
Lui, naguère si beau, qu'il est comique et laid!
L'un agace son bec avec un brûle-gueule,
L'autre mime, en boitant, l'infirme qui volait!

Le Poëte est semblable au prince des nuées
Qui hante la tempête et se rit de l'archer;
Exilé sur le sol au milieu des huées,
Ses ailes de géant l'empêchent de.



Charles-Pierre Baudelaire

Samstag, 11. Oktober 2008

::: Der Lesesaal :::

Aloha Mateys, 
und weiter geht es mit einer Traumsequenz,
die ich einst als Geschichtenteil in das Kapitel habe 
mit einfließen lassen. Findet es heraus ...

Grüßt von Deck
der J A C K


Der Lesesaal 


Der Engel erster Schriftensaal, die Mare Marginis - Bibliothek, 
lag südwestlich am Randmeer des Mondes und beherbergte
immer noch einige von Bücherwurm und feuchten Winden zerfressenen Schriften.

Früher schrieb Cherubim seine gesammelten Texte 
und Kritiken gern vom Randmeer aus nieder, 
mit weiten Blick auf den Ozean des Weltalls 
und zeigte die Inhalte der geschlossenen Rollen 
durch heraushängenden Pergamentstreifen an.

Doch als der erste Schimmel in Mare Marginis durch die Schriftrollen drang 

und sie verdarben, zog Cherubim mit den Schriftrollen gen Osten, 
bis an den Fuß des Riphäengebirges. Dort baute er mit Hilfe der anderen Engel 
die Bibliothek von Montes Riphaeus auf. Ungehindert des feuchten Hauches,
konnte er hier bald wieder in der Morgensonne, 
den Gesamtbestand der neuen Schriften verzeichnen. 

Che etikettierte jede Rollen mit Namen und Titel.
Er bedachte sie bei Auszeichnungen mit gepressten Blumen, 
so dass man zur Identifizierung die Schriftrolle weder herauszunehmen, 
noch zu entrollen brauchte.


Auch die Aufbewahrung der Schriftrollen in der Bibliothek erfolgten 

nach demselben sachlichen Schema. Rolle für Rolle,
legte der Engel in die sogenannten Armaria, den edelhölzernen Schriftenregalen. 

In der weißen Stoa, der Säulenhalle von Montes Riphaeus, 
wandelte Che die Treppen hinauf. Am Rande des Lotusbecken ließ er seine Hand 
durch das Wasser gleiten und schöpfte Mut und Zuversicht, für all das, 
was ihn an Weltenepisoden bevorstand.

Er benetzte sich die Stirn mit einigen Tropfen des Teichwassers 

und atmete den Duft der Lotusblüten. Erfrischt schritt der Engel weiter, 
bis dass er im Lesesaal zur Ruhe kam. Hier verspürte er eine große Verbindung 
zwischen den Lehren der großen und kleinen Schriften. 

Cherubim war somit nicht nur Bewohner auf des Mondes paradiesischen Garten, 
sondern auch ein Geschichtensammler und Schreiber, sowie ein Übersetzer 
für fremdsprachige Werke und Dichter.

Während er in der Bibliothek von Montes Riphaeus mit den anderen Lichtwesen 

wie Elohim und Seraphim philosophieren, forschen und dichten konnte, 
plante er immer wieder seine neue Reise durch die Weltgeschichte. 

Dank dem großzügigen Privileg, sein eigener Herr, neben dem Schöpfer zu sein, 
schien seine Wartezeit wieder soweit vorangeschritten. Es drängte ihn, 
seinen Geist von innen nach außen zu kehren und so begab er sich auf die Reise.
_________________

Freitag, 10. Oktober 2008

::: Strandläufer, Seeräuber, Südseerenegaten :::


Aloha Mateys,
letztens bekam ich Post von Meg
und darin schickte sie mir ein schönen Artikel über
Strandläufer, Seeräuber und Südseerenegaten.
Folgendes gab es dort zu berichten:



Strandläufer, Seeräuber, Südseerenegaten.

Ein Fernweh-Abend
Andreas Döring mit Claudine Finke (Gesang)
und Wolfgang Zill (Piano)


Jack London war da, Somerset Maugham,
Robert Louis Stevenson war da und blieb sogar,
genau wie Paul Gauguin. Sie machte Charles Darwin berühmt,
Thor Heyerdahl auch, und Fletcher Christian wäre ohne sie
sicher in Vergessenheit geraten.

Die Südsee

James Michener hatte dort zeitweilig
beruflich zu tun (Marlon Brando auch),
Jacques Brel kehrte seinem Ruhm den Rücken
und beschleunigte mit seinem Flieger
auf den Marquesas den Güterverkehr.

Die Südsee hat unzählige Schriftsteller
und Künstler angezogen, einzig die Literaturliste
über das Mittelmeer ist länger – sonst kann ihr kein
anderer Küstensaum das Wasser reichen.

Andreas Döring, Redakteur beim NDR,
ist selbst auf literarischen Fährten von den Osterinseln
bis nach Papua-Neuguinea gefahren, hat auf dem legendären
Expeditionsschiff Word Discoverer II als literarischer
Reisebegleiter gearbeitet.

Sein Fernweh-Abend versammelt Geister (Stevenson),
Liebende (Maugham), Wale (Melville), Klabautermänner
und moderne Kulturtouristen.

Döring wird begleitet von Claudine Finke
und Wolfgang Zill, die u.a. die Seeräuber-Jenny
und Surabaya-Johnny von Kurt Weill
und Bert Brecht beisteuern.

Interesse?
Die Veranstaltung findet am 1. März 09 um 17.00 Uhr 
im Rittersaal in Sickte statt.
Bitte notieren!!!












 
 
Meine Herren, heute sehen Sie mich Gläser abwaschen
Und ich mache das Bett für jeden.
Und Sie geben mir einen Penny und ich bedanke mich schnell
Und Sie sehen meine Lumpen und dies lumpige Hotel
Und Sie wissen nicht, mit wem Sie reden.
Aber eines Abends wird ein Geschrei sein am Hafen
Und man fragt: Was ist das für ein Geschrei?
Und man wird mich lächeln sehn bei meinen Gläsern
Und man sagt: Was lächelt die dabei?
Und ein Schiff mit acht Segeln
                 Und mit fünfzig Kanonen
                   Wird liegen am Kai.
 
 
Man sagt: Geh, wisch deine Gläser, mein Kind
Und man reicht mir den Penny hin.
Und der Penny wird genommen, und das Bett wird gemacht!
(Es wird keiner mehr drin schlafen in dieser Nacht.)
Und sie wissen immer noch nicht, wer ich bin.
Aber eines Abends wird ein Getös sein am Hafen
Und man fragt: Was ist das für ein Getös?
Und man wird mich stehen sehen hinterm Fenster
Und man sagt: Was lächelt die so bös?
Und das Schiff mit acht Segeln
                 Und mit fünfzig Kanonen
               Wird beschiessen die Stadt.
 
 
Meine Herren, da wird ihr Lachen aufhören
Denn die Mauern werden fallen hin
Und die Stadt wird gemacht dem Erdboden gleich.
Nur ein lumpiges Hotel wird verschont von dem Streich
Und man fragt: Wer wohnt Besonderer darin?
Und in dieser Nacht wird ein Geschrei um das Hotel sein
Und man fragt: Warum wird das Hotel verschont?
Und man wird mich sehen treten aus der Tür am Morgen
Und man sagt: Die hat darin gewohnt?
Und das Schiff mit acht Segeln
                 Und mit fünfzig Kanonen
                Wird beflaggen den Mast.
 
 
Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land
Und werden in den Schatten treten
Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür
Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir
Und fragen: Welchen sollen wir töten?
Und an diesem Mittag wird es still sein am Hafen
Wenn man fragt, wer wohl sterben muss.
Und dann werden Sie mich sagen hören: Alle!
Und wenn dann der Kopf fällt, sag ich: Hoppla!
Und das Schiff mit acht Segeln
                 Und mit fünfzig Kanonen
               Wird entschwinden mit mir.
 
Berthold Brecht [Dreigroschenoper]
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