“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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::: Owner of the 'Tropic Of Capricorn' :::



::: Log-Buchschreiberin und Chronistin des Captain :::


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Montag, 23. Juni 2008

::: Swordfish, Dolphin and Lion :::

Ahoy Mateys, 
heute hat mich eine ganze Schwimmschule Delphine besucht, 
und ich habe mich sehr über meine Schnattergesellen gefreut.
Delphine sind für mich ein wahre Freude,
haben mir immer Glück gebracht und pure Lebensfreude. 

Mich verbindet sehr viel mit diesen lustigen Gesellen 
und so manche Momente auf hoher See haben sie mich begleitet 
und mir gezeigt, wohin es geht. 
"Nach vorne... nach vorne!", flüsterten sie in die Gischt, 
wenn sie mit meinem Schiff um die Wette schwammen.

Nun steche ich demnächst wieder in die See 
und einige treue graue Begleitern werden mir zur Seite stehen 
und das meine ich auch im übertragenden Sinne! * zur Hansestadt rüberwink 

Besten Gruß und Dank an Eva und Mohrchen, 
und allen anderen stillen Mitlesern. 
Wenn es möglich ist, werde ich mich aus dem Süden melden 
und eine Flaschenpost losschicken. In diesem Sinne, 
habt einen schönen Sommer, und man liest sich.... 
irgendwie, irgendwann, irgendwo ...

Trällert von Deck
der J A C K

 
Eine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit

Ein Buch aus Kindertagen hat Silke Klaassen-Boehlke 
bis heute begleitet und fasziniert. Waren es zuerst nur der blaue Einband, 
das Meer und der abgebildete Fisch, wurde mit der Zeit der Autor 
und seine Hauptperson ihre stillen Freunde und Ratgeber 
-Ernest Hemingway und sein Fischer Santiago- 
aus der Erzählung "Der alte Mann und das Meer".

Die Sehnsucht nach ihnen war so stark, 
dass sie eine weite Reise unternahm,
den Spuren beider Männer folgte und sich selbst fand.
Wie und wo ihr das gelang hat sie in diesem Buch aufgeschrieben.
Geht mit ihr auf die Reise zwischen Traum und Wirklichkeit

Warum sie dieses Buch geschrieben habe, 
wird in der Publikation selbst erklärt. 
Eines sei nur gesagt, dass sie sich treu ihres Lieblingsspruches 
von Sergio Bambaren einen Lebenstraum erfüllt hat ...

Träume es
tue es
und du schaffst es.

~~~~~~~~

Leseprobe


"Schwertfisch, Delphin und Löwe"


[] ... Cora hatte einmal darüber gelesen, das Ernest Hemingway im Juli 1924 eine Spanienreise zu den Stierkämpfen nach Madrid geplant hatte. Er liebte den Stierkampfsommer, wie er diese Monate nannte und verfolgte die Kämpfe mit wachsendem Interesse. Der Kampf der Naturen schien ihn zu bewegen, genauso wie der Gedanke, das Entscheidende vollbringen zu können, die Macht zu haben, über Leben und Tod. Ernest ließ keine Stierkampfarena aus und wechselte die Schauplätze von Huesca, Pamplona, Lerida ,Tarragona ,Valencia bis nach Madrid!
Er schaffte es sogar mit dem amerikanischen Stierkämpfer Sidney Franklin in Kontakt zu treten und gewann in ihm einen weiteren treuen Anhänger für seine literarischen Arbeiten .
Cora hatte stets jedes geschriebene Wort über Ernest Hemingway aufgesogen und verinnerlicht. So wusste sie, dass Ernest aus lauter Liebe zu den Kämpfen einen Bericht über den spanischen Stierkampf geschrieben hatte und etwas später sogar ein Buch. Die Spanier glaubten, das es für einen Stier keinen ehrfürchtigeren Tod gab, als im Kampf zu sterben. Ernest vertrat anfangs auch diese Meinung, empfand aber Jahre späterer die Kämpfe als sinnlos. Als er „Der Tod am Nachmittag“ schrieb, versuchte er in diesem Buch klar zumachen, dass der Stierkampf kein Sport, sondern eine Kunst ist. Das er damit nicht nur Freunde gewann, war absehbar. Er selbst hatte nie die Gelegenheit wahrgenommen, einem Stier in der Arena mutig entgegenzutreten. Ernest zog es vor, aus der Entfernung zu töten. Seine Leidenschaften waren Safaris in Afrika .

„ I love you and respect you very much. But I will kill you dead before the days end ”

Ein Zitat von Hemingway. Ob er es tatsächlich so gemeint hatte? Cora versuchte dieser Frage auf den Grund zu gehen und überlegte lange, ob sie sich einen Stierkampf von Anfang bis zum bitteren Ende ansehen könnte. Und so fasste sie sich ein Herz und fuhr, während eines Spanienurlaubs, an einem hochsommerlichen heißen Wochenende, nach Tarragona. In der Warteschlange an der Kasse ließ sie sich von den Einheimischen an den langen Kassen beraten, welche Platzkarten man wählen sollte.
Sie folgte dem Rat, eine Karten für die Schattenseite der Arena zu kaufen. So erwarb Cora sich für 4.500 Peseten ein Billet für die „ Plaza de Toros Monumental de Tarragona“ , die Stierkampfarena, in der Ernest Stiere hatte kämpfen und sterben sehen. Es war ein heißer Sonntag, ~Domingo~, im Juli und sie machte sich vertraut mit dem Gedanken, dass drei Toreros mit den Namen Fermin Bohórquez , „El Cordobez“ Manuel Diaz und „El Juli“ Julian Lopez die Stiere um ihr Leben bringen würden. Die Kampfarena wirkte sehr beeindruckend auf Cora.

Das Monument stand mitten in der Stadt, umschlungen von belebten Strassen voller Menschen. In flimmernde Hitze verbreiteten Autos mit ihren Motorengeräusch vorfreudigen Übermut. Cora wurde von den Wartenden an der Kasse ein wenig mitgerissen, in einem Taumel von angespannter Erwartung, obwohl ihre Erwartungen von vorsichtiger Natur waren. Sie suchte den Eingang der Arena, lief die steinernen Treppen empor und orientierte sich an den vielen anderen Besuchern, die im gemauerten Gewölbe entlang gingen, bis sie endlich ihren Sitzplatz erreicht hatte.

Der erste Blick in die Arena war phänomenal. Beeindruckt hielt sich Cora am gusseisernen Geländer fest
und blickte gebannt in den Innenraum. Das Zentrum war ein großer runder Sandplatz, auf dem mit Kreidestrichen mehrere kreisrunde Markierungen gezogen waren. Rote Holzbarrieren sollten die Besucher vor den Stieren schützen. Sie waren im Bogen um den Sandplatz gebaut , dass sich die Stierkämpfer jederzeit dem tobenden Stier entziehen konnten. Hinter den gekennzeichneten Barrieren saßen die Zuschauer. Die meisten Spanier trugen hellblaue Hemden und hielten weiße Taschentücher in den Händen, um ihrem Gefallen an dem Kampf durch Winken Ausdruck zu geben. Frauen, teilweise mit Kindern, saßen neben ihren Männern und fächerten sich, trotz des Schattenplatzes, mit ihren typischen buntbedruckten Fächern kalte Luft zu.

Hinter den Sitzreihen erkannte Cora noch zwei Emporen, wo sich die Menschen an die Geländer drängten, um im Stehen die Kämpfe zu verfolgen. Die großen freigemauerten Fensterbögen, die die Arena umrahmten, trugen keine Glasscheiben, so das man kaum die Möglichkeit hatte, sich der eingefangene Stimmung von den begeisterten Besucher zu entziehen. Hinter der Arena, entdeckte sie die Häuser Tarragonas, die um den Stierkampfplatz gebaut waren. Viele Menschen drängelten sich auf den Balkonen, um auch einen freien Blick in die Arena werfen zu können. Diese Stierkampfbesucher hatten weiße Bettlaken an ihre Fenster gehängt und setzten damit für ihre Begeisterung ein Zeichen. Cora staunte über diese rege Begeisterung. Sie blickte zu dem Eingang der Arena und erkannt eine Loge, in der der Bürgermeister Tarragonas Platz genommen hatte.

Ein Raunen ging durch die Menge und der Ruf nach dem ersten Stier wurde lauter. Cora wunderte sich darüber, dass so viele Einheimische diesem Spektakel beiwohnten, denn die typischen Spanien-Urlauber waren kaum auszumachen. Sie lauschte den vielen spanischen Wortfetzen, die zu ihr durchdrangen und setzte sich schließlich neben einen älteren Spanier, der sie herzlichst begrüßte und vor Freude nur so sprühte, auf ihren Platz. Ihr Blick streifte den Himmel, der genauso blau schien, wie die Hemden der Männer.

„Ist heute ein guter Tag zu sterben?“ Sie atmete etwas schwermütig und sah die Zuschauer an, die mittlerweile alle Platz genommen hatten und ungeduldig auf den ersten Stierkämpfer warteten. Wenige Augenblicke später trat ein junger Torero in die Arena. Es war Manuel Diaz der mit „ El Cordobez “ Zurufen empfangen wurde! Manuel Diaz trug eine enge rote Hose, die an den Seiten mit Gold bestickt war. Seine taillierte goldfarbene Jacke glitzerte in der Sonne, so prächtig bestickt war sie! Er trug pinkfarbene Strümpfe und schwarze Schuhe. Frohlockend stolzierte er wie ein bunter Gockel an seinem Publikum vorbei und winkte mit seinem pink-gelben Kampftuch, der Muleta. Nachdem er sich vor dem Bürgermeister verneigt hatte, gab er das Zeichen den ersten Stier hineinzulassen!

Über der großen Innentür der Kampfarena hingen große Tafeln, die den Stiernamen und sein Kampfgewicht verrieten. Cora konnte lesen, dass acht Stiere heute ihr Leben lassen sollten und dass der erste Stier ~ El Lobero ~ sein würde. Ein Raunen ging durch die Reihen, als sich die Tore öffneten und der übermütige Stier ~ El Lobero ~ mit gesenkten Kopf über den Sandplatz lief und nach Orientierung suchte. Er schien schlau zu sein, denn nach wenigen Schritten stellte auch er sich auf die Schattenseite und schaute sich provozierend um. Cora empfand sofort Sympathie für den Stier und war hin und her gerissen, was ihre Gefühle betraf. Der Torero bewegte sich auf den Stier zu und reizte ihn mit seinem Tuch. Der Stier reagierte und lief herausfordernd auf Manuel Diaz zu, der geschickt zur Seite sprang, als der Stier auf gleicher Höhe war.

Dieses Spiel wiederholte sich ein paar Mal, bis dem Stier die Lust verging und er sich wieder einen Schattenplatz aussuchte. Sofort sprangen hinter der roten Holzbarriere die Capeadores, die Helfer des Toreros hervor, die wild mit ihren Tüchern schwenkten und sich die schwarzen Kappen vom Kopf rissen, um damit heftig zu gestikulieren. Der Stier setzte sich erschrocken in Bewegung und lief einige Runden durch die Arena, bis er schwitzend und nach Atem ringend an einer Stelle stehen blieb, um so Manuel Diaz zu ignorieren. Die Spanier sprangen von ihren Sitzen und forderten den Torero zum Handeln auf. Der Stierkämpfer winkte in die Runde um das Publikum zu beruhigen und schritt andächtig in die Nähe des Stieres. Manuel Diaz breitete die Arme aus und wartete. Cora erkannte, dass es sich hierbei um ein stilles Zeichen handelte, denn wie nach einer Vereinbarung, liefen zwei Capeadores zu ihm hin und reichten ihm den ~Picadero ~, die Lanze und etwas später zwei ~ Banderilleros ~, die bunten Spieße, mit denen er den Stier schwächen und zum Bluten bringen sollte!

Und es gelang ihm auf Anhieb. Ein paar Schritte nur, und der Stier hatte drei Lanzenstiche im Nacken. Nur wenige Sekunden später steckten zwei von den mit Widerhaken versehene Banderilleros in seinem Rücken. Der Stier bäumte sich auf und versuchte die störenden Spieße abzuschütteln, was ihm aber nicht gelang. So rannte er gequält und blutend auf den Stierkämpfer zu, um sich seiner Wut zu entledigen, dabei handelte er sich aber nur weitere Banderilleros ein. Das Publikum applaudierte und in der Arena breitete sich eine gespannte und euphorische Stimmung aus. Cora ahnte, dass etwas Endgültiges nicht mehr aufzuhalten war, als sie mittlerweile sechs Spieße im Rücken des schnaufenden Stieres sah. Der Stier stand blutend einige Meter von dem Torero entfernt und das warme dampfende Blut pulsierte aus seinem Rücken, bevor es über sein schwarzes Fell lief und auf den Sandboden tropfte. Manuel Diaz kniete sich ihm gegenüber und blickte den Stier vis á vis an, der dann einen weiteren Anlauf auf seinen Peiniger versuchte. Der Stier senkte seinen Kopf um ihn auf die Hörner zu nehmen. Manuel Diaz legte gezielt seinen Oberkörper zur Seite, so dass der Stier unverrichteter Dinge an ihm vorbei lief und in der Wende einen der lästigen Banderilleros verlor. Nun drehte sich der Stier um, nervenschwache Besucherinnen der Kampfarena schrien entsetzt auf. .... []

1. Auflage
Altstadtverlag Rostock
Zeichnungen und Gedichte : Silke Klaassen-Boehlke
ISBN 3-930845-58-X



Delphin

Erste Nähe
Wasser weicht
Haut und Wärme
Hand erreicht


Löwe
 
Traum in der Nacht
Am goldnen Strand
Der Löwe erwacht
Als ich ihn fand


Strand meiner Träume

Träume am Strand
Sand im Gesicht
Muschel in der Hand
Ich spüre die Gischt


Handschmeichler

Meeresstrand
Muschelfund
Schmeichelt Hand
Glatt und rund




Seemöwe
 
Die Möwe weit
Tauch tief in mir
Die Schwingen breit
Du fort, ich hier

Stierkämpfer

Starr im Visier
In heißer Luft
Mann und Stier
Im Todesduft

 

Samstag, 21. Juni 2008

::: Burghart :::

Aloha ihr Landratten, 
dem Uhu gilt der erste Gruß. 
Gestatten mein Freund Burghart, der vor eineinhalb Jahren 
als geheimnisvoller Ritter Namenlos Einzug in meine Gemächer,
ähhh Kajüte hielt... Nun galt es dem schwarzen Ritter einen Namen zu geben,
und meine Crew reichte folgende Vorschläge ein.

Götz von Berlichingen,
Balthasar der Mächtige,

Gero von Hennesweg
Degenhart der Drachentöter

Karl der Kühne

Don Hugo, der Mutige

Hubertus von Hohenzollern

Hermes der schwarze Ritter

Hilmo der Helmträger
Ritter Rost vom Gillbach

Prinz Leopold

Ritter Ralf, der schnelle Rächer vom Rhein,

Thosilmaske

Hugo der Große ...

Nun, der große starke Ritter, der mich seitdem beschützt wurde dann allerdings


Ritter Burghart,
Schild- und Schwerträger von Sachsen,
aus dem Geschlecht der Welfen,
von und zu geborener Braunschweiger Sohn
der Burg Dankwarderode
und Gespiele Till Eulenspiegels
getauft.



Doch nach den Fußballspielen der letzten Tage
um den Kampf des EM-Pokal bin ich mir nicht sicher,

ob er nicht einen anderen Namen verdient hätte,
und ob ich ihm das mit der Verteidigung nicht hätte noch mal erklären sollen...
denn so langsam mache ich mir ernsthafte Sorgen um ihn.

A L L E M A N


In einem Dorfe der Welfen,
auf dessen Namen ich mich gern besinnen mag,
lebte vor nicht langer Zeit einer von jenen Schildträgern,
welche einen Spieß am Lanzenbrett, ein wendiges Schwert,
ein kräftiges Roß und einen flinken Windhund besaß.

Erinnert sich an Deck
der J A C K




Freitag, 13. Juni 2008

::: Crossbow :::

Ahoy Mateys, auf hoher See 
und bei diversen Seeschlachten war es selten unnütz, 
sich und seinen Leib mit Waffen zu schützen. 

Mittlerweile habe ich ein kleines Repertoire angesammelt, 
von Modellen jener zeitgenössigen Schusswaffen, Schwerter 
und Stechmesser, sowie Kurzbögen und seit neustem einer alten Armbrust.



Entspannt ...






Gespannt ...


Das Wort Armbrust leitet sich vom lateinischen arcoballista 
(Lateinisch: arcubalista = Bogenschleuder) ab.
Das darauf basierende, französische Wort arbalète 
wurde später eingedeutscht, wobei eine Kombination 
der ähnlich klingenden Worte "Arm" 
(von der Möglichkeit, die Waffe in einer Hand zu halten) 
und dem mittelhochdeutschen berust/berost
(Ausrüstung bzw. Bewaffnung) benutzt wurde.

Ich zumindest bin freudig, stolzer Besitzer eines Crossbows zu sein 
und werde mir die nächsten Tage ein geeignetes Plätzchen 
dafür suchen ähh... schießen! *ggg*

Freut sich an Deck
der J A C K

::: Friday the 13th :::

Ahoy Mateys, an einem Freitag den Dreizehnten 
wurde ich geboren und fühle mich seitdem mehr inspiriert 
von diesem Tage, als verängstigt oder gepeinigt. Nein, yo-hoo,
ich freue mich immer sehr auf dieses Datum und feiere es in meinem Sinne. 

Dazu gehört Musik, daher suchte ich nach einem Obsession-Lied 
der Gruppe ArmY of LoverS und fand auch die Gelegenheit 
es in mein (B)Log-Buch mit einzubinden. * freu hüpf spring


Dabei dachte ich mir, mein Briefpapier auf den Kapitänstisch zu packen,
... und wie ich es so darnieder liegen sah und meinen Piratenstift in der Hand wiegte,
da fand ich in den goldenen Worten den Piraten in mir wieder.
Seht ihr es auch?

Lacht von Deck
der J A C K

Ins-PIRAT-ion

Besten Gruß an dieser Stelle auch an Captain John Silver und dem Orakel! :-)

Donnerstag, 12. Juni 2008

::: St. Geran 1737 :::

Aloha Mateys, 
heute darf ich euch das zweite Schiff 
meine kleinen Flotte vorstellen, 
das mir eine gute Freundin zum Geschenk gemacht hat. 

Dieses Schiff ist 53cm x 43cm x 9cm gross, 
handgefertigt mit Leinensegeln und steht auf einem Holzsockel, 
mit dem Name St. Geran 1737. Doch nun sweget und lauschet 
zu der Geschichte, des einstig stolzen Schiffes. Gehabt euch wohl.

Dankt an Deck
der J A C K


"Ich wünschte", schreibt Bernardin de Saint-Pierre 
im programmatischen Vorwort zu "Paul und Virginie",
"mit der Schönheit der Tropennatur die moralische Schönheit 
einer kleinen Gesellschaft zu verbinden. 

Dabei beabsichtigte ich den Beweis von
mehreren großen Wahrheiten herzustellen,
z. B. von der, daß unser Glück einzig und allein
auf einem natur- und tugendgemäßen Wandel beruht. 

Ich brauchte nicht erst einen Roman zu ersinnen, 
um glückliche Familien zu schildern.
Ich kann versichern, daß Diejenigen, von denen ich sprechen will,
wirklich gelebt haben, und daß ihre Geschichte in den Hauptbegebenheiten wahr ist."

Damit sind wesentliche Faktoren des Erfolges genannt: 
die rousseauistische, zivilisationskritische Moral, 
die farbenreiche Schilderung einer exotischen Landschaft 
und der Anspruch auf >Wahrheit<>



Paul und Virginie sind die einzigen Kinder
zweier alleinstehender Frauen, Frau de la Tour und Margarete, 
die mit einem Sklavenpaar, Domingo und Marie, abgeschieden, 
außerhalb der Stadt und abseits des Verkehrs, 
in zwei benachbarten Hütten für sich leben, 
in engerem Kontakt nur mit einem stets hilfsbereiten Nachbarn, 
dem nachmaligen Erzähler der Geschichte. 

Der Handlungsort, wie er sich nach dem Tod beider Familien 
und in der Erinnerung darstellt, wird wie folgt beschrieben:


Seitwärts gegen Osten von dem Berge,
welcher sich hinter Port-Louis auf Isle-de-France erhebt,
sieht man in einem vormals angebauten Landstrich die Ruinen
zweier kleinen Hütten. Sie liegen beinahe in der Mitte
eines von großen Felsen gebildeten Beckens, das nur eine einzige Öffnungen
gegen Norden hat. Zur Linken gewahrt man den Berg,
welcher der Hügel der Entdeckung heißt,
und von wo aus die Schiffe signalisiert werden, die an der Insel landen,
und am Fuße dieses Berges die Stadt Namens Port-Louis;
zur Rechten sieht man den Weg, welcher von Port-Louis
in das Quartier der Pompelmusen führt;
dann die Kirche dieses Namens, welche sich mit ihren Bambuszugängen
mitten in einer großen Ebene erhebt, und weiter hin einen Wald,
der sich bis an die äußersten Enden der Insel ausdehnt.

Vor sich hat man an den Küsten des Meeres die Bucht des Grabes,
ein wenig rechts davon das unglückliche Vorgebirge
und darüber hinaus die offene See, über deren Wasserspiegel
einige unbewohnte Inselchen zum Vorschein kommen,
unter anderen der sogenannte Richtkeil,
welcher einer Bastei mitten in den Fluten gleicht.

(Übersetzung: G. Fink, 1840)


In diesem Landstrich lebt eine kleine Gesellschaft: 
zwei alleinstehende Mütter mit ihren Kindern, 
das Sklavenehepaar Domingo und Marie sowie ein Hund. 

Frau de la Tour wie Margarete haben gesellschaftliche Konventionen verletzt, 
indem die eine unstandesgemäß geheiratet, die andere ein uneheliches Kind, 
den "Bastard" Paul, zur Welt gebracht hat. Als >Aussteiger<>


Die Stimme des Volks, die bei den Monumenten,
welche man dem Glanz der Könige errichtet,
schweigt, hat einigen Theilen dieser Insel Namen gegeben,
die das Schicksal Virginiens verewigen werden.

Nahe bei der Insel Ambra, mitten unter Klippen, ist ein Ort,
den man die Durchfahrt des St. Geran nennt, vom Namen des Schiffes,
mit dem sie aus Europa zurückkehrte.

Der äußerste Teil jener langen Erdzunge,
welche Sie drei Meilen von hier erblicken,
und die halb von den Wellen des Meeres bedeckt ist,
welche das Schiff den Tag vor dem Sturme nicht umsegeln konnte,
um in den Hafen zu gelangen, heißt das unglückliche Vorgebirge,
und gerade vor uns am Ausgang dieses Tales erblicken Sie die Grabesbucht,
wo Virginie im Sande begraben gefunden wurde, gleich als hätte das Mee
r ihre Leiche den Ihrigen bringen und dadurch ihrer Schamhaftigkeit
die letzte Ehre erweisen wollen, auf demselben Ufer,
das sie durch ihre Unschuld geehrt hatte.

(Übersetzung: G. Fink, 1840)


"Paul und Virginie" wurde zu einem Best- und Longseller, 
in ca. 30 Sprachen übersetzt und vielfach illustriert;
der Stoff regte zu Gemälden und Plastiken sowie zu mehreren Opern
(Rudolf Kreutzer, 1791; Jean François Le Sueur, 1794; Victor Massé, 1876) an.

Paul und Virginie gelten noch heute als 
"der Romeo und die Julia von Mauritius", 
die Insel ist voll der Erinnerungsorte.

Eine vollständige, reich illustrierte Übersetzung
(Paul und Virginie. Von J. H. Bernardin de Saint-Pierre. 
Neue Uebertragung durch G. Fink, Pforzheim, Verlag Dennig,
Finck u. Co. 1840) ist als elektronischer Text 
verfügbar im Projekt Gutenberg-DE.

Französischer Text (Document fourni par la société Bibliopolis).


Le St. Geran das Schiff,
auf dem Virginie nach Mauritius zurückkehrt
und mit dem sie untergeht.


Mittwoch, 11. Juni 2008

::: Owner of the Black Pearl :::

Aloha Matey,
wie schön kann es doch sein,
wenn man Hafenfreunde besitzt, die mit Fingerfertigkeit
die schönsten Geschenke zaubern können
und mein kleines Herz zum hüpfen bringen?

Heute erreichte mich auf dem Seeweg
eine der größten Flaschenpost,
die mir mein Piratenschiff BLACK PEARL
oder auch besser als die schwarze Perle
der Karibik vorbei schickte.



Inspiriert aus den gleichnamigen Filmen
>Der Fluch der Karibik<
wurde dieses Schiffsmodell entworfen und detailgetreu
von einem handwerklich begabten Modellbauer nachgebaut,
und einer guten Freundin ausgesucht, verpackt und verschifft.



Genannt wurde dieser wunderschöne Nachbau
die schwarze Perle der Karibik
und verkörpert einen Hauch von Piraterie
und weckt Erinnerungen an die berühmten & erfolgreichen Filmen der


Fluch der Karibik.

Das Modellschiff mißt mit dem Rumpf ca. 60 cm und ist ca.18 cm breit.
Mit Vorsegel ca. 70 cm lang und ein 3-Mast-Segler
mit einer Höhe von ca. 60 cm.

Die schwarze Perle der Karibik

wurde
auf einem Schiffständer komplett montiert angeliefert.


Die Seeräuber der Black Pearl griffen andere Schiffe an,
um von den gestohlenen und erbeuteten Gütern zu leben.
Die Boote wurden meistens durch Gewalt oder Meuterei erworben
und später umgebaut, um mehr Waffen mitzunehmen
und Platz für die Raubgüter zu bekommen. * he he




Das ist noch lange nicht alles und die nächsten Tage
gibt es mehr über ein zweites Schiff zu erzählen,
doch da die Freude so groß war, wollte ich nicht all zu lange warten
und mich kurz melden um mich von ganzen Herzen zu bedanken.

Die Idee, die hinter all dem steckt ist wundervoll
und so sei somit versprochen,
alle Höhen und Tiefen des Lebens zu meistern!

Muchas Gracias a todo Chica y Bonita
freut sich an Deck der J A C K

Montag, 9. Juni 2008

::: Happy Birthday Johnny :::

Happy Birthday to you,
happy Birthday to you, happy Birthday,
dear Johnny, happy Birthday tooo youuuuuu!

Hoch soll er leben, an der Decke kleben, 
drei mal hochhhhhhh!!!! 
Ach nein, was ist das schön,
mal wieder Rumfässer anschlagen zu können 
und auf meinen Lieblingshelden anstossen 
und ihn hochleben zu lassen. 

Was für ein Tag, heute ist er ein Sonntagskind 
und so gratuliere ich ihm von ganzen Herzen 
und schenke ihm all meine Aufmerksamkeit 
und wünsche einen hervorragenden Tag, mit lauem Lüftchen, 
Sonnenstrahlen und alle dem, was ihm irgend gefällt 
und gut tut, yo hoooo.

Freut sich an Deck
der J A C K






Johnny Depp
Schauspieler, Regisseur, Musiker

Geburtsname: John Christopher Depp
Geburtstag: 9. Juni 1963
Geburtsort: Owensboro (USA)
Sternzeichen: Zwilling

Montag, 2. Juni 2008

::: MTV-Movie-Award :::

Aloha Mateys, unser Johnny hat mal wieder zwei Preise abgestaubt, und wenn auch hohe Flammen neben den Universal Studios hoch schlugen, so sah man unerschrocken unseren Lieblingspiraten ohne Bart Kaugummikauend den MTV-Movie-Award entgegen nehmen. Die MTV Movie Awards standen nun mal einfach im Zeichen von Johnny Depp, gleich zwei Preise konnte der Charakterdarsteller abräumen. Einmal für seine Rolle in Sweeney Todd und für seine Paraderolle als Captain Jack Sparrow in “Fluch der Karibik”. Na, wer sagt es denn? * freu freu freu ... freut sich unter Deck, der J A C K ähhh Johnny! *g



Von Simone Vollmer

Kilometerweit waren dicke schwarze Rauchschwaden zu sehen. Auch eine Explosion hatte sich ereignet, aber zum Glück wurde niemand verletzt. Während über 200 Feuerwehrmänner mit Dutzenden von Löschwagen anrückten und unzählige Hubschrauber über dem Gelände kreisten, liefen die Vorbereitungen der MTV Movie Awards auf Hochtouren. An sämtliche Mitglieder der Medien wurden umgehend E-Mails geschickt: “Die MTV Movie Awards finden trotz des Feuers statt.” In Hollywood ist eben alles möglich.The Show must go on!

Gegen 16 Uhr machte der Rauch dem stahlblauen Himmel Platz und als ob nichts geschehen wäre, bevölkerten Stars wie Liv Tyler, Sarah Jessica Parker, P.Diddy, Lindsay Lohan, Paris Hilton und Co. unter jubelndem Geschrei der Fans den goldenen Teppich.

MTV Movie Awards

Universal City
Gestern (01.06.) sind in Universal City die MTV Movie Awards verliehen worden.

Laut der offiziellen Homepage wurde Will Smith als "Bester Schauspieler" augezeichnet, als "Beste Schauspielerin" durfte Ellen Page eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Und auch Johnny Depp hat allen Grund zur Freude: Der Schauspieler staubte in den Kategorien "Bester Bösewicht" und "Beste komödiantische Leistung" einen Award ab. Den Titel "Bester Film" heimste das Science Fiction-Abenteuer "Transformers" ein.

Die "MTV Movie Awards" werden an die größten Stars und Blockbuster des Kinojahres in verschiedenen Kategorien verliehen. Moderiert wurde die Verleihung im Gibson Amphitheatre. Durch den Abend führte Mike Myers.

Quelle: Firstnews.de

Sonntag, 1. Juni 2008

::: Sweeth tooth University :::


Aloha Mateys,
heute erreichte mich Flaschen-Post aus der Hansestadt Hamburg 
die mir meine liebe Piratenbraut Eva geschickt hat und was soll ich sagen? 
Dieses verrückte Huhn hat mir doch tatsächlich ein Diplom zukommen lassen, 
das mich mit all meinen Rechten und Pflichten den Ehrentitel 
LAKRITZ-FAN tragen lässt.


[ Klick mich ]

Ich bin ja so was von stolz und lade alle 
zum Lakritzeschmausen ein! *Yo - hoooooooooooo ...... 
und wie man sehen kann, hat Eva auch die nötigen Doubloons 
für die Pirate-Party mitgeschickt :-)




Freut sich an Deck
der La Kritze - J A C K